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"Die 5 hervorragenden Musiker von 'Passion des Cuivres' können nicht nur in heute einzig- artiger Weise den Klang der Blechblasinstrumente des 19. Jahrhunderts vermitteln, sie machen uns auch bewußt, was wir durch die 'moderne' Entwicklung verloren haben. - Diese Musik klingt so einfach viel besser als auf den sogenannten modernen Instrumenten. Genau genommen will man sie nur so hören."
Prof.Dr.h.c. Nikolaus Harnoncourt

Canaletto.Net


Programme

 

"Victorian Christmas"

 

Traditionelle Victorianische Weihnachtsmusik, gespielt auf historischen Blechblasinstrumenten, in Kostümen des 19.Jh. und Kerzenbeleuchtung.


“Victorian Christmas” beinhaltet typische Victorianische „Christmas-Carols“, virtuose Instrumentalmusik und Arien bzw. Lieder. Ergänzt wird das Programm durch die charmanten Erläuterungen britischer Weihnachtsbräuche: „Wie gelingt Ihnen garantiert ein Plumpudding?“ „Wer brachte den Weihnachtsbaum auf die Insel?“ „Warum bekommen englische Kinder am 24. Dezember immer noch keine Geschenke?“

 

Mitwirkende: “Passion des Cuivres” (5 Musiker) und optional eine Sängerin

 

 

„Wie schön geschmückt der festliche Raum!“

 

Stimmungsvolle romantische Weihnachtsmusik mit den „Weihnachtsliedern“ von Peter Cornelius, dem Zyklus „Weihnachtsbaum“ von Franz Liszt und Werke befreundeter und bekannter Zeitgenossen wie Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Durch Vermittlung seines Onkels lernte Peter Cornelius (1824-1874) 1853 Franz Liszt kennen, in dessen Umgebung er mit Unterbrechungen bis 1858 lebte. Dort entstehen 1856 die „Weihnachtslieder" op.8, ein leuchtendes Juwel romantischer Musik, das sich durch seine hohe literarischen Qualität gepaart mit zwingendem Tonbezug und seines Farb- und Nuancenreichtums einen zu bewundernden Stand im Liedrepertoire erwarb.

Zwanzig Jahre später widmet Franz Liszt in Bayreuth seiner Enkelin Daniela von Bülow den Zyklus „Weihnachtsbaum“.

Beide Werke wirken zum einen durch ihre Hingabe an den Text wie auch in den zugrunde liegenden Chorälen, die selbst bei virtuosen Umspielungen nicht an Bedeutung verlieren.

 

Mitwirkende: "Passion des Cuivres“ (5 Musiker) und ein Sänger (Bariton)

 

 

„Paris – Moskau“

 

Mit dieser musikalischen Gegenüberstellung erlebt das Publikum die Qualität, die Gemeinsamkeiten sowie lokale Unterschiede der Blechbläsermusik des europäischen Kulturraums im Originalklang.

 

Paris ist die unumstrittene Kulturhauptstadt im gesamten 19.Jh. Alle angesagten Moden werden weltweit übernommen. Von dort aus verbreitet sich auch die virtuose Kornettmusik eines Jean-Baptist Arban („Carneval de Venice“), Schiltz und Distin.

Eine aus unserer Sicht in Klangschönheit und Raffinesse unerreichte Qualität der Blechbläserkammermusik besitzen die zwischen 1848 und 1851 entstandenen „12 quintet de cuivres“ von Jean-François-Victor Bellon (1795–1869), einem Pariser Geiger und Orchesterleiter. 2489km weiter östlich ist der kornettspielende Zar Peter III. eine der Schlüsselfiguren, für dessen musikalisches Umfeld die auch heute noch aufgeführten Quintette von Victor Ewald (1860-1935) und Ludwig Maurer (1789-1878) geschrieben wurden.

 

Mitwirkende: "Passion des Cuivres“ (5 Musiker)

 

 

„La Comedie et la Mort“

 

1838 erschien die gleichnamige Gedichtsammlung von Théophile Gautier (1811–1872), einem Freund von Hector Berlioz (1803−1869). Sechs dieser Gedichte vertonte Berlioz bis 1841 im Zyklus „Les nuits d’été“ erst für Singstimme und Klavier, später dann in einer Fassung für Orchester. Dieses Werk spielt "Passion des Cuivres“ in einem romantischen Arrangement für Blechbläser und Sopran.

 

Dieser zentrale Zyklus wird eingerahmt durch Pariser Komponisten, Zeitgenossen von Berlioz. So erklingen ein original für genau unsere Besetzung geschriebenes Quintett des Kapellenleiter und Violinisten Jean-François-Victor Bellon (1795–1869), sowie Werke von Jacques Offenbach (1819-1880) und Edmond Dédé (1827-1903).

 

Mitwirkende: "Passion des Cuivres“ (5 Musiker) und eine Mezzosopranistin

 

 

„Aus dem Leben eines Taugenichts“

 

Die romantische Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ von Joseph von Eichendorff enthält neben den bekannten Stimmungsbildern einen großen Schatz an Liedtexten, der von den Komponisten des 19.Jh. dankbar angenommen und meisterhaft vertont wurde.

Einige davon wie „Wenn ich ein Vöglein wär’“ und "Wem Gott will rechte Gunst erweisen" sind zu Volksliedern geworden.

"Passion des Cuivres“ stellt neben die gelesenen Textausschnitte passende Musik von Ludwig Maurer, einem Anfang des 19.Jh. in St. Petersburg lebenden deutschen Geiger und Komponisten, sowie Vertonungen der Liedtexte von Fanny Hensel, Hugo Wolff, Felix Mendelssohn-Bartholdy u.a.

 

Mitwirkende: „Passion des Cuivres“(5 Musiker) und ein Schauspieler (Wolfram Berger)

 

 

„Festgesang an die Künstler“

 

Der „Festgesang an die Künstler" op.68 von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847), nach Friedrich Schillers Gedicht "Die Künstler", entstand 1846 aus Anlaß des ersten deutsch-flämischen Sängerfestes in Köln. Er eröffnet einen typischen Liederkranz.

 

So erleben Sie einen beeindruckenden Wechsel romantischer Musik in Instrumental- und Vokalarrangements, sowie Glanzstücke der Liedkunst mit den Leipziger Liedertafeln gewidmeten sechs Liedern op. 50 "Im Grünen" mit Texten von Goethe, Heine und  Eichendorff sowie die Sammlung op. 59 "Im Freien zu singen" nach Texten von Eichendorff. Werke von ihm in Leipzig geförderter Komponisten wie Robert Schumann (1810-1865),  Julius Rietz (1812-1877), Niels Wilhelm Gade (1817-1890) und Ferdinand David (1810-1871) für Männerchor und Blechbläser runden dieses Programm ab.

 

Mitwirkende: "Passion des Cuivres“ (5 Musiker) und das "Atrium Ensemble“

 

 

"Rule, Britannia!“  

 

Neben den heroischen Gefühlen wird ein britischer Blick auf die anderen Nationen geworfen und natürlich Unterhaltungsmusik, gewürzt mit dem legendären schwarzen Humor, zu Gehör gebracht.

 

Das Victorianische England war sehr erfolgreich im Erwerb und Verteidigung seiner Kolonien. Auch auf anderen Feldern wie in der Wirtschaft und Erfindung neuer Technologien bleibt es ein ernst zu nehmender Konkurrent im Wettbewerb der Nationen um Ressourcen, Macht und Anerkennung. Das daraus resultierende, erheblich gestärkte Nationalbewusstsein findet seinen Ausdruck in sehr patriotischen Liedern zu denen neben „Rule, Britannia!“ unbedingt auch „Land of Hope and Glory" und „And did those feet in ancient time"/"Jerusalem" gehören, die auch auf dem Kontinent von Meistern wie Beethoven, Liszt und Wagner bearbeitet wurden.

 

Mitwirkende: "Passion des Cuivres“ (5 Musiker)

 

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